Spezialtechnik für Panoramafotografie |
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Über eine intuitiv und einfach zu bedienende Steuerungs-Software für Windows-PC oder PDA werden alle für die "normale" Panoramafotografie wichtigen Parameter des Aufnahmevorgangs voreingestellt. Bewusst wurde auf weitere Einstellungen verzichtet, um besser den Überblick behalten zu können. Die folgenden Screenshots sind weitgehend selbsterklärend.
Das Verdrehlimit dient zur Begrenzung des Gesamt-Verdrehwinkels auf eine Umdrehung, falls Kabel von außen zur Kamera führen sollen. Hier dreht der Kopf stets in die Startposition zurück, um so ein Aufspulen des Kabels zu verhindern. Ist das Verdrehlimit wie hier ausgeschaltet, findet eine Bewegungsoptimierung nach dem jeweils kürzesten Weg mit 360 ° = 0 ° statt.
Erreicht die Winkelbegrenzung 90 ° (Vertexlage) oder -90 ° (Nadirlage), so wird in diesen Positionen jeweils nur 1 Bild ausgelöst, während in allen anderen Vertikalwinkel-Positionen die unter 'Horizontal' eingestellte Anzahl Bilder ausgelöst wird (Multi-Row).
Das Bracketing erlaubt das mehrmalige Auslösen der Kamera in derselben Position, besonders um Belichtungsreihen für das HDR-Verfahren aufzunehmen. Viele Kameramodelle unterstützen diese automatische Reihenbelichtung. Als 'Vorauslösezeit' wird die Zeit zwischen Druckpunkt und Auslösung eingestellt, mit 'Belichtungszeit' die Ruhezeit bis zur nächsten Bewegung. 'Erholzeit' ist die Mindest-zeit von einer Belichtung zur nächsten. Als 'Geschwindigkeit' wird die Bewegungsgeschwindigkeit beeinflusst, z. B. um die Beschleunigungskräfte für große Kameras zu reduzieren. Alle Einstellungen werden am Ende einer Sitzung stets gespeichert und bei der nächsten automatisch geladen. Verschiedene Einstellungen können als Profile gespeichert und beliebig abgerufen werden.
Alle voreingestellten Profile werden als Scripte in lesbarer Textform gespeichert und können zusätzlich bearbeitet werden. So sind auch ausgefallene Bewegungsabläufe möglich, die über die Benutzeroberfläche nicht einstellbar sind. Sind die erforderlichen Einstellungen einmal vorgenommen, so erfolgt der eigentliche Aufnahmevorgang nach dem Start der Software einfach mit drei Bedientasten, die am PDA mit den Schnelleingabetasten verbunden sind.
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