Allgemeine Informationen

Für eine parallaxfreie Panoramaaufnahme muss der Nodalpunkt korrekt eingestellt sein.

Als Nodalpunkt wird der Projektmittelpunkt des Objektivs bezeichnet (Eintrittspupille), durch den idealisiert alle objektseitigen Lichtstrahlen verlaufen. Das spätere Verschmelzen benachbarter Einzelbilder kann nur dann ohne Überlappungsfehler gelingen, wenn die Lage des Nodalpunktes im Raum für jedes Einzelbild unverändert die gleiche ist.

Der Nodalpunkt kann mit Hilfe folgender Schritte ganz einfach bestimmt werden:

Als Erstes muss die Höheneinstellungen bestimmt werden. Diese wird mit folgenden Maßen der Kamera ermittelt:
Kamera

 


Verwenden Sie folgende Gleichung für die Bestimmung der Höheneinstellung:

H1 = (a+b)/2

 

 

Oder suchen Sie Ihr entsprechendes Kameramodell in unserer Kamera Übersicht aus.

 

Nun muss die Tiefeneinstellung ermittelt werden:

Dazu werden die Kamera-Abmessungen L1 und L2 (siehe Abbildungen unten) genommen und miteinander addiert:

 

Kamera unten 200px      +    Objektiv 200px

 

Oder schauen Sie in unserer Kamera Übersicht und Objektiv Übersicht nach.

 

Desweiteren kann die Tiefeneinstellung durch folgenden alternativen Weg ermittelt werden:

Der Panoramakopf wird mit der Kamera auf einer sinnvollen Betrachtungshöhe auf dem Stativ montiert. Suchen Sie sich nun zwei Objekte aus - einen nahen und einen fernen Gegenstand. Die Entfernungen richten sich dabei nach der Brennweite. Man sollte über beide Objekte fluchten können.
Als inzwischen klassisch gilt der Aufbau einer Lotschnur in einem Fensterrahmen, wobei die Lotschnur als nahes Objekt dient. Als ferne Gegenstände könnten die Gibelspitze eines Gebäudes, Turmspitzen oder ein senkrechter Mast dienen.
Nun wird der Panoramakopf bei geringer Geschwindigkeit nach links gedreht, wodurch beide Gegenstände vom linken zum rechten Bildrand wandern. Bei richtiger Tiefeneinstellung darf sich dabei die Lage der beiden Gegenstände zueinander nicht verändern - sie sollen also auch dann, wenn sie den rechten Bildrand beinahe erreicht haben, immer noch übereinander liegen.

Anderenfalls muss die Tiefeneinstellung korrigiert werden.

Die Abbildungen demonstrieren noch einmal eine Parallaxe bei falscher Einstellung (unten) und das Ergebnis bei korrekter Einstellung (oben).

Häuser

Das gefundene Einstellmaß sollte zum Schluss unbedingt notiert werden und kann für diese Kamera/Objektiv Kombination immer wieder verwendet werden.

Wenn Sie Ihre entsprechenden Werte nicht in unseren Nodalpunkt-Tabellen finden können, teilen Sie uns diese bitte mit!
Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail - natürlich nennen wir Sie als Quelle (mit Namen, E-Mail Adresse oder beidem).

Wir danken Ihnen im Voraus im Namen aller Panorama-Enthusiasten.

Wenn Sie die Hinweise beachtet haben, sind Sie nun selbst in der Lage solche Panoramen zu erstellen:


NWJOGD GlienickerBrücke360

(Foto: André Stiebitz) 

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